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Heute für Morgen. Mit diesem Blick in die Zukunft treffen Führungskräfte und Unternehmer jeden Tag Entscheidungen. Damit dieser Blick zugkräftig ist und alle Teammitglieder ins Boot holt, ist eine Visions- und Leitbildentwicklung essentiell. Doch ein Bild zu entwickeln, was sowohl zukunftsfähig als auch emotional ansprechend ist, stellt eine komplexe Aufgabe dar.

Dabei spielen wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen bei der Visions- und Leitbildentwicklung eine große Rolle. Darüber hinaus beeinflussen Megatrends wie z. B. Globalisierung, Konnektivität, Neo-Ökologie. Das ist allerdings nur eine Seite der Medaille. Die andere Seite bilden Emotionen. Und die spielen im aktuellen wirtschaftlichen Handeln häufig nur eine unterschwellige Rolle. Dabei besteht ein Unternehmen letzten Endes aus Menschen und damit aus Emotionen. Denn was ein Unternehmen wirklich einzigartig macht, ist die Vielfalt an Persönlichkeiten mit ihren individuellen Motivprofilen. Diese bilden eine Art emotionalen Fingerabdruck des Unternehmens. Wenn Sie diesen  in einer Visions- und Leitbildentwicklung berücksichtigen, fördern Sie damit verantwortungsvolles und motiviertes Handeln aller Beteiligten.

Systemische Rahmenbedingungen und menschliche Motive als zwei entscheidende Faktoren in der Visions- und Leitbildentwicklung

 

Um die systemische Perspektive des Unternehmens bei der Visions- und Leitbildentwicklung aufzudecken, eignet sich das „Neue St. Galler Management Modell“. Denn dieses Modell dient dem Management als abstrakter Orientierungsrahmen für die organisationale Wertschöpfung in der Praxis. Das Modell zeigt 22 Strukturmerkmale des Unternehmens und seiner Umwelt. Dazu gehören u.a. Begriffe wie Kunden, Strategie, Unterstützungsprozesse, Konkurrenz, Gesellschaft, Management, Normen, Technologie, Natur, Optimierung, Innovation.  Modell wurde in der modernen integrierten und systemorientierten Managementlehre von Prof. Rüegg-Stürm (2003) von der Universität in St. Gallen entwickelt.  

4 Schritte einer Visions- und Leitbildentwicklung

Folgende Schritte helfen Ihnen bei der Visions- und Leitbildentwicklung:

  1. Wählen Sie aus dem „Neuen St. Galler Management Modell“ die 4 Strukturmerkmale aus, die Ihr Unternehmen am besten repräsentieren.
  2. Anschließend ordnen Sie jedem der 4 Begriffe ein Kernmotiv aus einer Auswahl von 26 Motiven der MotivationPotenzialAnalyse zu. Dieses Motiv soll das jeweilige Strukturelement am besten repräsentieren.
  3. Diese vier Strukturelement-Motiv-Kombinationen bilden die Grundlage für 4 Sätze, die Sie für Ihr Leitbild formulieren. Dabei nehmen Sie die Perspektive Ihrer Kunden, Mitarbeiter oder anderer Beteiligten ein. Damit zeigen Sie den Nutzen für Ihre Adressaten.
  4. Nach einem professionellen textlichen Feinschliff kommunizieren Sie die Vision und das Leitbild intern und extern.

Wichtige Funktionen und Vorteile einer Visions- und Leitbildentwicklung 

Mit einer emotional attraktiven Vision fördern Sie die emotionale Bindung der Mitarbeiter zum Unternehmen. Sie lösen Lust und Motivation aus, die Zukunft mitzugestalten. In der spannenden Rolle als Visionär wirken die Mitarbeiter täglich mit, jeden Tag der Vision ein Stück näher zu kommen. Darüber hinaus schaffen Sie einen Orientierungsrahmen für die Mitarbeit. Damit fördern Sie zielorientiertes und eigenverantwortliches Denken und Handeln. Ihre Mitarbeiter werden den gewonnen Handlungsspielraum wertschätzen.

Durch dieses Mind-Set setzen Sie durch, das die Vision auch für Ihre Kunden greifbar wird. Denn diese erleben die begeisternde Identität idealerweise in allen Berührungspunkten mit Ihrem Unternehmen. Damit nehmen sie wahr, welchen differenzierten Weg Ihr Unternehmen im Markt steht. Darüber hinaus sichert speziell in familiengeführten Unternehmen  die Visions- und Leitbildentwicklung die wertvolle Verbundenheit mit der Gründerpersönlichkeit ab.

Wie Sie eine Vision und ein Leitbild inspirierend formulieren

  1. Achten Sie darauf, das Ihre Vision und Ihr Leitbild klar und leicht verständlich ist.
  2. Lassen Sie die Sätze herausfordernd klingen und vermitteln Sie hohe, aber erreichbare Ziele.
  3. Halten Sie die Vision allgemein, ohne direkt spezifische Ziele zu benennen.
  4. Formulieren Sie Menschen-bezogen. Konzentrieren Sie sich darauf, zu beschreiben, wie Menschen im Unternehmen miteinander interagieren sollen. Aber beschreiben Sie auch, wie Ihr Unternehmen seine Kunden bedient.

Fazit: Argumentieren Sie die Vorteile für eine Visions- und Leitbildentwicklung. Arbeiten Sie sowohl systemische Rahmenbedingungen als auch emotionale Motive ein. Und formulieren Sie überzeugend. Denn wenn Sie diese Grundsätze beachten, treffen Sie mit Ihrer Vision und Leitbild sicher ins emotionale Schwarze. Welche Themen, Wünsche und Erwartungen Sie auch haben – nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Ihre Resonanz. 

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