Motivation

Leistungsmotivation: Lieben Sie Herausforderungen?

Veröffentlicht unter Motivation - 3. Januar 2018
Leistungsmotivation Coaching Hamburg Sabine Henjes CONVINTO

Ein neues Jahr ist angebrochen und viele Menschen nutzen diese Gelegenheit, um einen frischen Start zu wagen. Dabei spielen die berühmten guten Vorsätze meist eine entscheidende Rolle. Die 5 km unter einer halben Stunde laufen, das Cholesterin senken – ähnliche Absichten landeten vermutlich auch in diesem Jahr wieder bei einigen auf der Liste. Aber wie sieht es mit der nötigen Motivation aus, damit die guten Vorsätze nicht nur Vorhaben auf einer Liste bleiben?  

Zum einen ist es hilfreich zu verstehen, welche persönlichen Motive emotional wirksam sind. Denn Emotionen steuern unser Verhalten. Zum anderen gilt es, die generelle Leistungsmotivation zu betrachten. Aber was ist damit eigentlich gemeint? 

Nicht alle Ziele sind leistungsmotiviert 

Im Laufe unseres Lebens stecken wir uns viele Ziele. Und das sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld. So nehmen wir uns z. B. vor eine Gehaltserhöhung zu erreichen oder das eigene Kommunikationsverhalten zu verbessern. Auf dem Weg zur Erreichung dieser Ziele strengen wir uns dann an, verbessern unsere Leistung. Trotz allem unterstehen diese Ziele nicht automatisch einer Leistungsmotivation. Die Gehaltserhöhung möchten wir vielleicht viel mehr deshalb bekommen, um den eigenen Lebensstandard zu steigern. Damit kann dem Streben nach Sicherheit oder Status entsprochen werden. In Gesprächen wollen wir deshalb souveräner kommunizieren, um vom Gegenüber Anerkennung zu erfahren. Steht nicht die Leistung selber im Vordergrund, wird nicht von leistungsmotivierten Absichten gesprochen. So simpel ist das. 

Die Definition von McClelland et. al. von 1953 bringt es kurz und bündig auf den Punkt. Leistungsmotivation setze die „Auseinandersetzung mit einem Gütermaßstab“ voraus, die es zu erreichen oder zu übertreffen gilt. Dieser Maßstab kann beispielsweise aus Punkten – z. B. bei einem Spiel – oder auch aus Zeit – z. B. beim Rennradfahren – bestehen.  

Zufriedenheit nährt Leistungsmotivation  

Warum verfolgen wir denn eigentlich leistungsmotivierte Ziele? Warum ist es uns wichtig, etwas zu erreichen, das uns mitunter weder gesellschaftlich noch finanziell nach vorn bringt? Die Antwort ist einfach: Stolz. Der Mensch ist gern stolz auf sich selbst und das, was er geschafft hat. Eine gute Leistung zu erbringen macht uns zufrieden und es stellt sich ein wohliges Gefühl ein. Freizeitläufer, die am Ende eines 5km-Laufs noch einmal zum Sprint ansetzen, um die eigene Bestmarke zu knacken, sind leistungsmotiviert. Sie können sich durch ihre Laufzeit nichts kaufen, steigen nicht im Job auf und führen dadurch auch sonst keine Veränderungen im Leben herbei. Trotzdem sprinten sie, denn sie möchten stolz auf sich sein. Leistungsmotivierte Menschen werden durch Herausforderungen und messbare Erfolge angespornt. Dazu zählen: 

  • Kniffelige Aufgaben 
  • Sichtbare / messbare Fortschritte 
  • Wieder aufstehen nach Misserfolg 
  • Konstruktive Kritik / Feedback 

Ein stark ausgeprägtes Leistungsmotiv zeigt sich nicht nur im Sport. Leistungsmotivierte Menschen bewerten Handlungssituationen pragmatisch. Eine Aufgabe wird nach bestem Wissen und Gewissen gut gelöst. Kalkül und der eigene Vorteil sind zweitranging.  

 

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