Führungskompetenz

Führungskräfte mit sozialer Kompetenz: Ja, bitte!

Veröffentlicht unter Führungskompetenz - 1. Oktober 2017
Führungskräfte CONVINTO

Gut ausgebildete soziale Kompetenzen stellen die Weichen für einen erfolgreichen und respektvollen Umgang mit sich selbst und seinem Umfeld. Diese Tatsache ist den meisten bekannt. Spätestens der Blick in Bewerbungsportale offenbart die Wichtigkeit dieser Fähigkeit. Denn: so gut wie alle Führungskräfte wünschen sich Mitarbeiter, die mit Team-, Kritik-, Kommunikationsfähigkeit und Co. aufwarten können.

Aber was ist eigentlich mit den Entscheidern selbst? Gelten diese Anforderungen auch für Führungskräfte? Die Antwort (sollte sein): ja, in jedem Fall!

Fachliche Expertise reicht nicht

Natürlich müssen Führungskräfte gut ausgebildet und fachlich kompetent sein. Denn Führung muss auch auf fachlicher Ebene stattfinden. Aber es ist eben nicht nur dieser Aspekt, der aus einem Menschen auch einen guten Chef macht.

Soziale Kompetenzen sind mindestens genau so wichtig. Und: können auch extrem kompetente Führungskräfte scheitern lassen. Vergreifen sich Chefs immer wieder im Umgangston und gehen mit ihren Mitarbeitern nicht angemessen um, können gleich mehrere unangenehme Folgen auftreten. Nicht nur, dass ohne Wertschätzung auch die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter leidet. Wer sich schlecht behandelt fühlt, wird sich über kurz oder lang nach einer anderen Stelle umgucken. Führungskräfte, deren Sozialverhalten ungenügend ausgebildet ist, können dann irgendwann recht einsam dastehen. Mangelhafte Zahlen und eine hohe Fluktuationsrate in der eigenen Abteilung kommen außerdem in der Geschäftsführung alles andere als gut an. In diesem Fall hilft auch das umfangreichste Fachwissen nicht weiter.

Welche Kompetenzen brauchen Führungskräfte?

Betrachtet man die fünf Ebenen der sozialen Kompetenzen, ist besonders die der Führungsqualitäten für Entscheider von Bedeutung. Diese Ebene umfasst:

  • Verantwortung
  • Flexibilität
  • Konsequenz
  • Vertrauen
  • Vorbildfunktion

Aber auch Fähigkeiten im Umgang mit Anderen und Zusammenarbeit sollten gut ausgebildet sein. Hierbei gelten jene Richtlinien, die für alle Arbeitnehmer gilt. Im Büroalltag kommt es vor allem auf Team- und Kommunikationsfähigkeit an. Führungskräfte sollten außerdem den Aspekt der Anerkennung regelmäßig miteinbeziehen. Erfahren Mitarbeiter Anerkennung für sich und ihre Leistungen, fühlen sie sich wertgeschätzt. Wertschätzung macht nicht nur glücklich, sondern steigert auch das Engagement und die Leistungsfähigkeit des Einzelnen.

Zudem sollten Führungskräfte darauf achten, nicht alle verantwortungsvollen Aufgaben an sich zu reißen und sich aufgrund der vielen Arbeit abzuschotten. In diesem Fall bleibt keine Zeit, sich um sein Team und seine Belange zu kümmern. Wer auch einmal Aufgaben abgibt, hat nicht nur mehr Zeit für Anderes. Er oder sie vermittelt seinen Mitarbeitern auch das Gefühl von Vertrauen und Zuversicht.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass gute Führung eine Kombination aus fachlicher UND sozialer Kompetenz ist. Wer es nicht schafft, ein Gleichgewicht zwischen den beiden Polen zu finden, wird kippen. Lassen Sie es soweit nicht kommen!

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